„Das ist sicher: Die Sorgen gehen niemals aus.“ (GröFaZ)
Kuckuck!
Donnerstag um 16.30 Uhr hat I**** in meiner Abwesenheit einen Anruf einer Firma N. I – Security Inh. „Herr“ N. I. aus M. im Kreis Düren angenommen, bei der ich mich mal am 18. Mai pro forma beworben hatte, um meine 24 Pflichtbewerbungen zusammen zu kriegen. Frecherweise wollten die, dass ich Freitag um 9 Uhr zwecks Vereinbarung eines Vorstellungstermines zurückrufen sollte. Ich habe dann auch tatsächlich den ganzen Freitag Vormittag damit verbracht, da die zuständigen Ansprechpartner an die Strippe zu kriegen. Die beorderten mich für Samstag 12 Uhr zu einem Eingang der Messe Essen. Musste erst mal Zusatzticket lösen (erstattet mir kein Schwanz), und Freitag Nachmittag nachschauen, wo genau das ist, sonst hätte ich Samstag gar nicht rechtzeitig hin gefunden. Samstag standen da wirklich ein paar Gestalten von der Firma, von denen einer eine Liste mithatte, wo auch mein Name drauf stand. Der Chef war aber nicht dabei, und die Gestalten mussten sich auch erst mal durchfragen, was sie da überhaupt sollten. Habe dann mit dem Chef der Firma telefoniert, der sagte, ich soll mich den Gestalten anschließen, und er meldet sich wieder, UND ICH SOLLTE GEGENÜBER DEM MESSEPERSONAL BLOSS NICHT ERWÄHNEN, DASS ER MICH GESCHICKT HAT, SONDERN MICH ALS MITARBEIER SEINES KOOPERATIONSPARTNERS, DER FIRMA „PRO SCHUTZ“ AUSGEBEN! Wir wurden dann von einem Fritzen der Security der Messe Essen zu einem Kurzlehrgang geführt, wo uns erklärt wurde, wir sollten auf der Messe „Schweißen und Schneiden“ vom 14. – 19. September nachts als Standwachen eingesetzt werden. Anschließend wurden Diensthemden (meines ist mir 3 Nummern zu klein, obwohl das größte vorrätige) und Dienstkrawatten ausgegeben, und wir wurden wieder nach Hause geschickt.
Der Chef von N. I – Security scheint mich fest für die Messe eingeplant zu haben, ohne mir einen Vertrag gegeben, oder auch nur ein Wort über die Arbeitsbedingungen verloren zu haben. Außerdem scheint der was zu verbergen zu haben; wieso sonst sollte er unbedingt wollen, dass bei der Messe keiner weiß, dass er mich geschickt hat? Außerdem bin ich für den Job gar nicht qualifiziert, weil dort Erste – Hilfe – Lehrgang und Brandschutzlehrgang verlangt werden, mit denen ich nicht aufwarten kann. Ich habe mich vorsichtshalber bei den Messefritzen erkundigt, wie die Rückgabe der Dienstklamotten erfolgen soll, falls ich nicht eingestellt werde.
Die Arbeit im Krefelder Supermarkt war schon ein Kuddelmuddel, aber diese gequirlte Scheiße ist noch ’ne ganze Pillepalle schlimmer! Hoffentlich komme ich da mit Anstand raus!
Fazit: Solltest Du noch ein einziges Mal „Geh’ arbeiten!“ zu mir sagen, sehe ich mich leider gezwungen, Dir den Sack abzureißen!
Hanzel