Archiv für September 2009

Hosen runter, Telefonsex

September 28, 2009

Samstagnacht erhielt ich über Festnetz einen Anruf von einer nach eigenen Angaben blonden Tamara, die meine Telefonnummer im Altenberg von mir gekriegt haben will (Durchaus möglich, immerhin wusste sie meinen Namen. Ich erinnere mich nun wirklich nicht mehr an alle Tusen, denen ich im Altenberg mal meine Telefonnummer gegeben habe.). Die fragte mich, ob ich Bock auf Poppen und ihre Pussy lecken hätte. Als sie mich dann aufforderte, meine Hose runter zu ziehen und Telefonsex mit ihr zu machen, habe ich dann aufgelegt, heiße schließlich nicht Jens und stehe daher nicht freiwillig für Verarschungen zur Verfügung.

Aber wäre es nicht hinreißend schön, wenn es wirklich Nymphomaninnen gäbe, die einen anrufen, weil sie es dringend besorgt kriegen müssen? Halt zu schön, um wahr zu sein…

Euer Hanzel

Humor habe ich jetzt wieder gefunden

September 24, 2009

Meinen Humor habe ich jetzt wieder gefunden.

Der war mir neulich in der Tat abhanden gekommen, als mich eine unseriöse Briefkastenfirma aus Merzenich im Kreis Düren dazu nötigen wollte, in ihrem Austrage in Essen auf der Messe „Schweißen und Schneiden“ als Standwache zu arbeiten. Die hielten es nicht einmal für nötig, mir eine Bezahlung zu versprechen! Da siehste mal, wie selbstverständlich manche Arbeitgeber von Arbeitslosen heute schon erwarten, für umsonst zu kommen! Besonders pikant: die Firma aus Merzenich legte großen Wert darauf, dass ich auf der Messe Essen keinem erzählen sollte, dass DIE mich geschickt hatten. Ich sollte mich als Mitarbeiter einer ganz anderen Firma auszugeben. Versteht Ihr jetzt, warum ich nicht „ins Uhrwerksystem“ integriert werden will? Ich lass’ mich nicht verarschen, vor allem nicht beim Preis! Reicht mir schon, dass ich dauernd von Arbeitsvermittlern ernsthaft dazu aufgefordert werde, mich freiwillig verarschen zu lassen! Falsche Freunde, die das ebenfalls tun, brauche ich ungefähr so nötig wie ein Loch im Kopf!
Just think about it!

Love + Bier

Hanzel

Iggy Pop in Duisburg „Schwesterlein“

September 19, 2009

Iggy Pop & Tine Kindermann im Landschaftspark Duisburg-Nord am 11. September 2009

Die perfiden Tricks der bösen Arbeit

September 6, 2009

„Das ist sicher: Die Sorgen gehen niemals aus.“ (GröFaZ)
Kuckuck!
Donnerstag um 16.30 Uhr hat I**** in meiner Abwesenheit einen Anruf einer Firma N. I – Security Inh. „Herr“ N. I. aus M. im Kreis Düren angenommen, bei der ich mich mal am 18. Mai pro forma beworben hatte, um meine 24 Pflichtbewerbungen zusammen zu kriegen. Frecherweise wollten die, dass ich Freitag um 9 Uhr zwecks Vereinbarung eines Vorstellungstermines zurückrufen sollte. Ich habe dann auch tatsächlich den ganzen Freitag Vormittag damit verbracht, da die zuständigen Ansprechpartner an die Strippe zu kriegen. Die beorderten mich für Samstag 12 Uhr zu einem Eingang der Messe Essen. Musste erst mal Zusatzticket lösen (erstattet mir kein Schwanz), und Freitag Nachmittag nachschauen, wo genau das ist, sonst hätte ich Samstag gar nicht rechtzeitig hin gefunden. Samstag standen da wirklich ein paar Gestalten von der Firma, von denen einer eine Liste mithatte, wo auch mein Name drauf stand. Der Chef war aber nicht dabei, und die Gestalten mussten sich auch erst mal durchfragen, was sie da überhaupt sollten. Habe dann mit dem Chef der Firma telefoniert, der sagte, ich soll mich den Gestalten anschließen, und er meldet sich wieder, UND ICH SOLLTE GEGENÜBER DEM MESSEPERSONAL BLOSS NICHT ERWÄHNEN, DASS ER MICH GESCHICKT HAT, SONDERN MICH ALS MITARBEIER SEINES KOOPERATIONSPARTNERS, DER FIRMA „PRO SCHUTZ“ AUSGEBEN! Wir wurden dann von einem Fritzen der Security der Messe Essen zu einem Kurzlehrgang geführt, wo uns erklärt wurde, wir sollten auf der Messe „Schweißen und Schneiden“ vom 14. – 19. September nachts als Standwachen eingesetzt werden. Anschließend wurden Diensthemden (meines ist mir 3 Nummern zu klein, obwohl das größte vorrätige) und Dienstkrawatten ausgegeben, und wir wurden wieder nach Hause geschickt.

Der Chef von N. I – Security scheint mich fest für die Messe eingeplant zu haben, ohne mir einen Vertrag gegeben, oder auch nur ein Wort über die Arbeitsbedingungen verloren zu haben. Außerdem scheint der was zu verbergen zu haben; wieso sonst sollte er unbedingt wollen, dass bei der Messe keiner weiß, dass er mich geschickt hat? Außerdem bin ich für den Job gar nicht qualifiziert, weil dort Erste – Hilfe – Lehrgang und Brandschutzlehrgang verlangt werden, mit denen ich nicht aufwarten kann. Ich habe mich vorsichtshalber bei den Messefritzen erkundigt, wie die Rückgabe der Dienstklamotten erfolgen soll, falls ich nicht eingestellt werde.

Die Arbeit im Krefelder Supermarkt war schon ein Kuddelmuddel, aber diese gequirlte Scheiße ist noch ’ne ganze Pillepalle schlimmer! Hoffentlich komme ich da mit Anstand raus!

Fazit: Solltest Du noch ein einziges Mal „Geh’ arbeiten!“ zu mir sagen, sehe ich mich leider gezwungen, Dir den Sack abzureißen!

Hanzel